noflex - die Hyperentspiegelung

Was macht eigentlich die Qualität einer Entspiegelung von Brillengläsern aus?

Augenoptiker denken bei dieser Frage sofort an umfassende Widerstandsfähigkeit gegen die täglichen Belastungen aus Hitze und Kälte, körpereigene und andere chemische Verbindungen, sowie mechanische Belastungen durch den Brillenträger. Der eigentliche Sinn einer Entspiegelung ist es aber, ungewollte Lichtreflexe an den Brillenglasflächen zu reduzieren oder gar auszuschalten.

Eine Zeitlang war zurecht die Frage nach der Haltbarkeit der Entspiegelungsschicht wichtiger als deren Wirksamkeit. Anschließend waren es die Reinigungseigenschaften, und dann diverse Schutzfunktionen vor UV-Strahlung und blauem Licht.

Den Blick für das Wesentliche schärfen.

Eine neue Generation von Entspiegelungen muss sich also durch ihre reine Entspiegelungsleistung differenzieren, denn alles andere gibt es bereits und muss damit als Standard vorausgesetzt werden. Zu Recht werden hervorragende Haltbarkeit, obendrein einen Lotuseffekt, eine Anti-Torsions-Schicht für risikominimiertes Randen, antistatische und fettabweisende Eigenschaften erwartet. Die neue Entspiegelungsgeneration sollte sich derart deutlich und auf einen Blick vom Bisherigen unterscheiden, dass sie eine eigene Kategorie bildet, jenseits der bekannten Superentspiegelungen.

Gelungen ist dies der DAO mit der Hyperentspiegelung noflex. Diese bietet eine Reflexionsfreiheit von 99,6%.

Der minimale, verbleibende Restreflex ist bei getragener Brille so gut wie nicht sichtbar. Im direkten Vergleich zu einem herkömmlichen superentspiegelten Brillenglas ist der Unterschied in etwa so beeindruckend wie der Vergleich zwischen einem nicht entspiegelten und einem superentspiegeltem Glas. Dieser sofort erkennbare und begreifbare Unterschied erschließt sich im Verkaufsgespräch für jeden Brillenträger auf einen Blick.

Nicht nur deshalb macht es Sinn, bei dieser Top-Veredelung nicht mehr von Superentspiegelung zu sprechen, sondern von einer Hyperentspiegelung. Noch anschaulicher, wenn auch bei weitem nicht von so großer Relevanz wie bei klaren Gläsern, wird die Leistungsfähigkeit einer Hyperentspiegelung auf der Brillenglasvorderseite übrigens bei dunkel getönten Gläsern. Während unentspiegelte Sonnenschutzgläser stark reflektieren, ist bei grünen Superentspiegelungen der grüne Reflex besonders deutlich zu sehen. Sonnenschutzgläser mit noflex wirken hingegen vor dem Gesicht wie „schwarze Löcher“, da ihre Erscheinung fast nur von der Absorption bestimmt ist.

Die gute Idee, bei genauerem Hinsehen noch besser.

In den letzten Jahren ist das Thema Sehen in der Dämmerung und bei Nacht prominenter geworden. Tatsächlich verbringen Brillenträger vor allem im Winterhalbjahr auch eine nennenswerte Zeit unter mesopischen oder skotopischen Bedingungen.

Für beide Sehbedingungen gibt es Normen, wie der visuelle Reflexionsgrad, also die tatsächlich vom Brillenträger wahrgenommene Höhe der Reflexion, bestimmt werden kann. Da das menschliche Auge in der Dämmerung oder bei Nacht eine andere Empfindlichkeit für die Wellenlängen des sichtbaren Lichts hat, trennt nun die Farbe des Restreflexes die Spreu vom Weizen.

Die meisten Entspiegelungen, die mit einem sehr geringen Reflexionsgrad beworben werden, erreichen diesen mit einer blauen oder violetten Restreflexfarbe. Aufgrund der geringen Empfindlichkeit des Auges in diesem Bereich und der guten Toleranz für diese Reflexfarbe an sich eine gute Idee.

Doch gerade im Dunkeln, wenn das Auge ohnehin gestresst ist, haben diese Entspiegelungen einen massiv erhöhten visuellen Reflexionsgrad, der teils über den einer ganz einfachen Superentspiegelung hinausgeht. Die Folge sind Störreflexe, entweder direkt oder durch innere Reflexe verursacht.

Ein Gewinn an Sicherheit und Schönheit.

Hier zeigt sich, dass der rosé-gold-braun-farbene, kaum wahrnehmbare Restreflex von noflex nicht nur besonders ästhetisch zum Teint und der Brillenfassung ist. Auch unter mesopischen oder skotopischen Bedingungen ist der visuelle Reflexionsgrad durch die Farbe sensationell niedrig. Ein echter Vorteil in Hinsicht auf klares, ungestörtes Sehen und damit die Sicherheit beim nächtlichen Autofahren.

Damit qualifiziert sich noflex auch besonders für Nachtfahrbrillen, deren optimale Korrektur am besten per PolaSkop Aktivrahmen subjektiv gemessen wird.

Gewichtet man nun das Tagsehen zum Nachtsehen im Verhältnis 75/25, kann man von einem visuellen 24h-Reflexionsgrad sprechen. Eine praxistaugliche Kennzahl, um den tatsächlichen und ursprünglichen Sinn einer Entspiegelung, das Unsichtbarmachen des Brillenglases, zu beurteilen.

Einfach nur Lösungen statt neuer Probleme.

Was ist mit den anderen „Problemen“ bei Entspiegelungen und wie sind diese bei noflex gelöst? Die Haltbarkeit ist erwiesen und wird mit einer dreijährigen Garantie unterstrichen. Die Verarbeitung von noflex beim Augenoptiker ist mit einer serienmäßigen Easy-Schleifschicht problemlos. Die hauchdünne Schicht stört weder beim Messen noch beim Blocken, verhindert Achsdreher und kann nach dem Randen trocken entfernt werden. Kleiner Praxistipp – mit einem Mikrofasertuch oder Spiritus rubbeln Sie vergebens, das Schutzvlies um die Gläser oder ein Papiertaschentuch entfernt die Schicht hingegen ganz schnell und einfach.

Danach hat noflex eine superglatte Nanoschicht zur besonders einfachen Reinigung, wie sie Brillenträger lieben.

Ist es angemessen, Brillenträgern Schutz vor blauem Licht zu empfehlen, kann man noflex mit dem UV420 Brillenglasmaterial kombinieren. Das Ergebnis sind genauso ästhetische Brillengläser mit einem Plus an Schutzwirkung und ohne Nachteil.

Wie kann man die einzigartigen Vorteile von noflex anschaulich machen? Einfach das Unsichtbare im Vergleich zeigen und das am besten, indem man sich selbst davon überzeugt.